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Stadt Bad Urach als Vorreiter für nachhaltige Mobilität – Wasserstoffbus-Test steht in den Startlöchern

Bereits im März dieses Jahres hat sich schon einmal Ungewöhnliches auf den Straßen Bad Urachs zugetragen: Zwei Wochen lang war erstmals ein rein elektrischer Linienbus im Stadtverkehr unterwegs. Durchgeführt hat den Test Bottenschein Reisen, langjähriger Partner der Stadt als Auftragnehmer der Linie 108. Das Busunternehmen mit Hauptsitz in Ehingen bei Ulm sowie Betriebshöfen untern anderem im Landkreis Reutlingen hat sich den Themen Mobilitätswende und alternative Antriebe verschrieben. Dadurch bekommt Bad Urach nun zum wiederholten Male die Rolle als Vorreiter in Sachen nachhaltige Mobilität.

Denn nach dem Feldversuch mit dem E-Bus des Herstellers Iveco, der durchweg positive Ergebnisse einbrachte, steht im Juni der nächste Test an – am 15. Juni wird ein hochmoderner Solaris Wasserstoffbus im Stadtverkehr zum Einsatz kommen. Die Erprobung in der Praxis wird auf lediglich einen Tag begrenzt, da im Moment leider noch nicht genügend Wasserstofftankstellen zur Verfügung stehen, um den Bus mehrere Tage in Folge einzusetzen. Trotz der Kürze der Testphase bedeutet der Test für alle Beteiligten wieder ein Stück Neuland, gespannt wird auf das Ergebnis geblickt.

Stattfinden wird der Versuch im Rahmen des HyStarter-Projekts in Kooperation mit dem Landkreis Reutlingen, an dem sich Horst Bottenschein beteiligt. „Klimaschutz und Luftqualität sind für uns sehr wichtige Themen und wir möchten unser Unternehmen als nachhaltigen Mobilitätsdienstleister aufstellen“ so Horst Bottenschein. „In Fahrzeugen mit der Brennstoffzellentechnologie sehen wir neben den rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen ein großes Entwicklungspotential mit dem großen Vorteil einer kurzen Betankungszeit ähnlich den bisherigen Dieselfahrzeugen“. Erfreulich sei, so der Busunternehmer weiter, dass der Landkreis Reutlingen schon seit vielen Jahren proaktiv nachhaltige Regionalentwicklung betreibt und damit zusammen mit verschiedenen regionalen Akteuren eine gute Grundlage für den Aufbau einer Wasserstoffregion schafft.

Ein drittes Projekt mit alternativen Antrieben für Omnibusse steht ebenfalls im Raum. „Wir engagieren uns über den Elektro- und Brennstoffzellenantrieb hinaus auch in einem Projekt für Methangas-Busse. Denn wir sollten das Thema Zero Emission als Ziel haben – dies aber vor allem technologieoffen angehen.“, so Bottenschein.

Die immer bedeutsamer werdende Debatte um die Zukunft der Mobilität stellt für Bottenschein Reisen schon länger ein wichtiges Thema dar. Seitens der EU werden spätestens in den kommenden Jahren mit der Clean Vehicles Directive – kurz CVD – die Richtlinien für neue Linienbusse in der Personenbeförderung deutlich strenger.

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Bad Urach elektrisiert! Der erste E-Bus bei Bottenschein Reisen - Test im Stadtverkehr

Bereits im vergangenen Jahr hat es Geschäftsführer Horst Bottenschein im Gemeinderat angekündigt: Das Unternehmen Bottenschein Reisen, langjähriger Partner der Stadtwerke Bad Urach und Auftragnehmer für den Stadtverkehr, plant erstmals in der Region einen Testlauf mit einem hochmodernen E-Bus. Auserwählt für den Feldversuch ist die Linie 108 in Bad Urach, denn um den neuen Bus auf Herz und Nieren zu testen, bringt die Stadt topografisch beste Voraussetzungen mit.

Nun ist es endlich soweit - vom 15. bis 29. März ist der rein elektrisch betriebene E-WAY des Herstellers Iveco Bus auf den Straßen Bad Urachs zu sehen. Neben einem Hybridbus, der schon im Fuhrpark von Bottenschein Reisen läuft, bedeutet der E-Bus auch für das Unternehmen ein Stück Neuland. Gespannt wird daher auf das Ergebnis des zweiwöchigen Tests geblickt.

Der Bus ist ganz im Zeichen der Mobilitätswende bereits deutschlandweit für Testfahrten im Einsatz. Iveco Bus verstärkt damit seinen Fokus auf nachhaltige Beförderungslösungen und den Ausbau seines Elektromobilitätsangebots. Die immer bedeutsamer werdende Debatte um die Zukunft der Mobilität stellt auch für Bottenschein Reisen schon länger ein wichtiges Thema dar. Denn seitens der EU werden in den kommenden Jahren mit der Clean Vehicles Directive - kurz CVD - die Richtlinien für neue Linienbusse in der Personenbeförderung deutlich strenger.

Angetrieben wird der 12 Meter lange E-WAY extrem leise durch einen 120 kW-Elektromotor. Dies schont die Anwohner entlang der Fahrstrecke und sorgt für eine optimale Akustik im Innenraum. Die ZEN-Batterien auf dem Dach und am Heck des Fahrzeugs laden über Nacht, so ist der Bus jeden Morgen ohne zusätzliches Laden gerüstet für den Tag im Stadtverkehr. Durch die Verteilung der Batterien ist der Zugang zum Niederflurbereich nach wie vor möglich und die Fahrgastkapazität erreicht 83 Personen. Zusammen mit dem leisen, vibrationsfreien Lauf, einer gleichmäßigen Beschleunigung sowie einem geräumigen, sorgfältig gestalteten Innenraum bietet der Bus damit einen hohen Komfort für die Fahrgäste.

Neben dem spannenden Projekt E-Mobilität ist Bottenschein Reisen darüber hinaus auch im Bereich Wasserstofftechnologie als Mitglied im HyStarter-Projekt des Landkreises Reutlingen aktiv. „Klimaschutz und Luftqualität sind für uns sehr wichtige Themen und wir möchten unser Unternehmen als nachhaltiger Mobilitätsdienstleister aufstellen“ so Horst Bottenschein. „In Fahrzeugen mit der Brennstoffzellentechnologie sehen wir neben den rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen ein großes Entwicklungspotential mit dem großen Vorteil einer kurzen Betankungszeit ähnlich den bisherigen Dieselfahrzeugen“. Horst Bottenschein freut sich, dass der Landkreis Reutlingen schon seit vielen Jahren proaktiv nachhaltige Regionalentwicklung betreibt und damit zusammen mit verschiedenen regionalen Akteuren eine gute Grundlage für den Aufbau einer Wasserstoffregion schafft. Bereits im April will er auch eine Testfahrt mit einem Brennstoffzellenbus in Bad Urach unternehmen.

Große Herausforderungen bergen die neuen Antriebstechnologien allerdings für die Infrastruktur des Unternehmens. „Schon jetzt mussten am Standort St. Johann, wo der E-Bus nachts geladen wird, alle anderen Verbraucher abgeschaltet solange werden, um diesen vollladen zu können. Schon für einen zweiten E-Bus müsste dort massiv in das Stromnetz investiert werden.“ Auch eine Wasserstofftankstelle ist mit massiven Investitionen verbunden. Da ein rein elektrisch betriebener Bus rund 500.000 Euro kostet und ein Wasserstoffbus sogar zwischen 600.000 Euro und 700.000 Euro, will Horst Bottenschein auch Fahrzeuge mit synthetischen Kraftstoffen erproben. „Wir sollten das Thema Zero Emission als Ziel haben - dies aber vor allem technologieoffen angehen.“, so Bottenschein.

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Turnusmäßige Auswechslung der Gas- und Wasserzähler in Bad Urach und in den Ortsteilen

Für die Abrechnung der verbrauchten Mengen an Gas und Wasser sind an jeder Abnahmestelle Zähler installiert.

Nach dem Eichgesetz sind wir gehalten, die Wasserzähler im Turnus von 6 Jahren und die Gaszähler im Turnus von 8 Jahren nacheichen zu lassen. Hierfür ist es notwendig, die Zählerplätze aufzusuchen und die entsprechenden Zähler auszutauschen.

Wir bitten deshalb unsere Kunden, den Zählerplatz freizuhalten. Weiter bitten wir um Verständnis, wenn in nächster Zeit ein Monteur zu Ihnen kommt, der entweder den Gas- oder Wasserzähler austauschen wird. Gerne können sich unsere Monteure auch ausweisen. Sie handeln auch in Ihrem Interesse, denn die Abrechnung Ihres Verbrauches soll ja mit richtigen Messergebnissen erfolgen. Sollte er Sie bei seinem Besuch nicht antreffen, so hinterlässt er eine Karte mit der Bitte, telefonisch oder schriftlich einen Termin für den Austausch des Zählers zu vereinbaren.

Die aktuelle Lage unter Corona fordert besondere Vorsicht und Maßnahmen, wir versprechen unseren Kunden, entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten:

Die Mitarbeiter im Außendienst sind gemäß den allgemeinen Hinweisen der Gesundheitsämter angewiesen, sich bei Ankunft und beim Verlassen des Kunden die Hände stets mit geeignetem Mittel zu desinfizieren. Es werden während der Dauer des Aufenthalts in Häusern medizinische Masken getragen.

Wir bitten unsere Kunden, unseren Monteuren möglichst ohne direkten Kontakt Zugang zu den Zählern zu ermöglichen und wo dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten.

Sollten Kunden den Zutritt zur Wohnung wegen des bestehenden Infektionsrisikos verweigern, werden die Techniker die Arbeiten nicht ausführen und die Stadtwerke Bad Urach werden einen neuen Termin zum Tausch des Gaszählers und/oder des Wasserzählers vereinbaren.

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